Freitag, 13. Oktober 2017

The new Lady

Eine ganze Weile habe ich nichts mehr zeigen können, weil ich meiner 42er-Marie-Antoinette (der "Geköpften") davongeschrumpft bin, die neuen - zumeist die geänderten alten - Klamotten nun nicht mehr drüberpassten.

Heute ist meine Neue eingezogen, eine samtrote 36/38er-Figur, noch ohne Namen (Vorschläge werden gerne entgegengenommen).

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Ladder Stripes - Ottobre women 5/17

"Ladder Stripes" aus der neuen Ottobre, genäht in 38 ohne Nahtzugabe - könnte DEUTLICH enger sein. Werd ich dann nochmal in 34 nähen... (dabei hab ich seit Juni kaum noch abgenommen, aber die Knöchlein schrumpfen zusammen). Allein, dass das Kleid noch über die Geköpfte (die knappe 42 hat) passt, zeigt, wie großzügig der Schnitt ausfällt!
Die in der Ottobre beschriebene seltsame Kragenlösung mit dreifachem Bundstreifen habe ich geändert - ich habe einen richtigen, mit elastischer Vlieseline unterlegten Beleg gearbeitet und an den Nahtstellen mit ein paar Handsticken "angespuckt".



Der Campan ist grau mit einem Stich ins Petrolfarbene, mit eingewirkten knallroten Streifen. Man stelle sich dazu eine graue blickdichte Strumpfhose, rote Wollstulpen an Handgelenken und knallrote Stiefelchen vor, evtl. noch einen knappen kirschroten Bolero.

Sonntag, 18. Juni 2017

Geburtstagsshirt und ein neuer Sportbeutel

Wer errät, wie alt das Geburtstagskind wird, darf sich einen Keks nehmen.




Sonntag, 11. Juni 2017

Rucksacktaugliches Kleid - eierlegende Wollmilchsau

Manche Fragestellungen tauchen erst deutlich auf, nachdem frau sie seit Jahren für so unlösbar hält, dass sie erst gar nicht groß drüber nachgedacht hat. Nämlich:

Wenn ich mehrtägige Wanderungen unternehme und abends in spontan gefundener Zivilisation noch wo was essen gehen will, brauche ich eine zweite Garnitur Klamotten (weil die Wanderklamotten durchgeschwitzt und/oder dreckig sind, teilweise durchgewaschen werden müssen oder wenigstens auslüften sollten). Dieser 2. Klamottensatz ist aber immer entweder für den Nobelschuppen unpassend oder für den Imbiss overdressed, grundsätzlich zu schwer und zu sperrig und außerdem völlig zerknittert, wenn er aus dem Rucksack kommt. Und obendrein am 2. Abend meist auch schon reif für die Wäsche.

Voilà, here's the solution (zumindest für den Sommer): Das knöchelllange KofferRucksackkleid aus Funktionsjersey, der jeden Fleck verzeiht, knitterfrei ist, blitzschnell durchgewaschen und getrocknet UND atmungsaktiv. Ein paar minimalistische Sandälchen oder Chucks dazu, ein großes Tuch um die Schultern - fertig.




Der Knaller ist natürlich der Rückenausschnitt. Und dank des überkniehohen Schlitzes kann man mit dem Kleid sogar Radfahren.


Der Schnitt basiert auf dem Kleiderbaukasten, allerdings gründlich überarbeitet:

  • Das Top ist gedoppelt (die eingeschlagenen Kanten, die im Buch dafür vorgesehen sind, sind IMHO absolut unprofessionell und mit diesem glatten fluddeligen Stoff vermutlich eh nicht realisierbar - der ist so knitterfrei, den kann man nichtmal bügeln!) und sauber verstürzt, ohne dass abgesteppt werden musste. Den Trick dazu zeige ich demnächst mal.
  • Der Rückenausschnitt ist von einem anderen meiner Kleiderschnitte abgekupfert und "maximalisiert", dass so gerade eben die BH-Träger verdeckt bleiben.
  • Die Passe ist an das Rockteil "angeschnitten" (lustiges Wort).
  • Der gerade Rock ist um 45 cm verlängert, ein Schlitz mit großzügigemUntertritt eingearbeitet.
Der erste Einsatz dieses Kleides erfolgt vermutlich morgen, probeweise zum Konzert, und am kommenden langen Wochenende irgendwo am Rheinsteig.

Montag, 5. Juni 2017

Experiment und Bewährtes

Gestern musste ich ein bisschen die Sonne meiden, das geht gut im Nähstübchen. Herausgekommen ist zunächst ein weiteres Kleid aus dem Kleiderbaukasten, diesmal aus türlis-petrolfarbener Slubware mit Pünktchen, 6-Bahnen-Rock, breiter Passe, Carmenoberteil und superkurtzen Ärmelchen. Lieblingskleid-Anwärter.


Dann habe ich die Pumphose aus "Ein Schnitt vier Styles" ausprobiert, wie im Buch vorgeschagen mit Jersey im Jeanslook. Ziel des Experiments war, einerseits herauszfinden, ob das Dingen überhaupt was taugt und andererseits, welche Änderungen ich vornehmen müsste, wenn ich die Beinteile anstatt aus Jersey aus Webware nähen wollte (um eine Hose auch für andere als reine Schlumperlzwecke zu gewinnen).
Antwort: Schnitt taugt, passt ohne Anpassungen makellos und sollte, sofern das Bündchen dehnbar genug ist, problemlos aus leichter, etwas elastischer Webware geschneidert werden. Ich werde berichten.

Sieht fast aus wie Jeans


mit umgeschlagenem Bund - tragbar und sichtbar
mit hochgeklapptem Bund - liegt schön glatt und schmeichelt dem Bauch