Montag, 1. Mai 2017

Zand-Amsterdam-Rock-Hack


Ich besitze mehrere Röcke von Zand Amsterdam und auch mehrere von anderen Herstellern dieser (Wende-)Wickelröcke, die sich so schön dem persönlichen Bauchumfangsgefühl anpassen.
Einer meiner Zand-Röcke aber hing mehr im Schrank, als er mal rauskam, dieser hier, denn:

http://fs5.directupload.net/images/user/170426/r29u5r5j.jpg

Die rote Seite fand ich vom Stoff her nicht so toll und die blaue, wegen der ich den Rock eigentlich gekauft hatte, knitterte entsetzlich. Auf dem Foto ist der Rock frisch gebügelt. Mäh.

Also habe ich den Rockteil abgetrennt, den Schnitt abneommen, mich geärgert, wie ungleich das alles verarbeitet ist und alles neu vermessen...

Dann habe ich hochwertige, glatte Baumwollpopeline mit etwas weniger Knautschneigung und in meinen Farben gekauft und losgelegt.

Meine Hybris über die schlechte Verarbeitung des Originals ist mir aber blad im Halse stecken geblieben. Obwohl ich die Stoffe vorgewaschen und gebügelt und mit allergrößter Sorgfalt zugeschnitten und verarbeitet habe, musste ich am Ende doch ein bisschen tropisch bügeln, damit nix wellt. Nochmal Mäh.

Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen:


Der Rock ist nun etwas kürzer und hat hinten Abnäher - eine der Dauerbaustellen dieser Modelle: wegen des breiten Bundes und des geraden Schnittes sitzen sie nur so lala, wenn frau einen kurvigen Unterbau besitzt. Das ist jetzt deuttlich besser. Der Puppe passt es immer noch nicht, aber mir jetzt schon.

Sonntag, 23. April 2017

Kleid mit 6-Bahnen-Rock

... und Carmenausschnitt nach dem bewährten Baukastenprinzip:


 Diesmal habe ich das Rückenteil geteilt und damit den "Einstieg" für den Tunnelzug des Carmenausschnittes eleganter hingekriegt als beim Pünktchenkleid zuvor. Außerdem habe ich der Taillenpasse noch ein bisschen mehr Schwung verpasst.

Man sieht, dass meine Marie-Antoinette (Gr. 42) in das mir jetzt perfekt passende Kleid in 38 gant schön "reingeschossen" ist...

Hier nochmal das Ausschnitt- und Passen-Détail:


Freitag, 14. April 2017

Frühsommer-Pünktchen

So langsam hab ich den Bogen raus: Baukasten-Kleid mit Carmen-Oberteil, halbem Arm und schmalem Rock, schnittoptimiert für mich (inzwischen nicht mehr L, sondern irgendwo zwischen S und M und in der Taille hinten abgenäht): Das Kleid ist der Puppe schon ein bisschen spack, bei mir fast schon wieder zu weit. Ich werde eine neue Schneiderpuppe brauchen ...


Momentan rattert die Ovi vor allem mit meiner täglichen Karma-Beschäftigung: Kleider enger nähen...

Sonntag, 12. März 2017

Freitag, 24. Februar 2017

Kann man genug Kleider dieses Schnittes haben?

Das jedenfalls ist Nr. 4, Nr. 5 liegt schon zugeschnitten bereit.


Die Farbe ist eigentlich grenzwertig für mich - Erdfarben wie das Müsterchen und das Kapuzenfutter sind nicht so meins. Aber der Grundton ist petrol, mein absoluter Favorit. Wir werden sehen...

Ich soll übrigens drauf hinweisen, dass diese Kleider gerade eine Handbreit oberhalb des Knies enden. So an der Puppe könnten sie auch länger sein.

Hier nochmal das Musterdetail (Schmetterlinge? Andersrum wären es kleine Schnurrbärtchen gewesen *fg*)


Montag, 20. Februar 2017

Nummer Drei aus dem Kleiderbaukasten

Schnitt wie vor, wieder mit Klapuze und aus Swafing-Jersey wie das blaue Sternenkleid. Hier Aubergine mit Pink, 5 cm länger. Perfekt.


Dienstag, 14. Februar 2017

Gleich noch eins aus dem Baukasten

... wie vor, diesmal aus Interlockjersey mit Druck, mit (unifarbener) Passe und mit ohne Klapuze :D


Sonntag, 5. Februar 2017

Kleiderbaukasten-Kleid

Ein zweiter Versuch eines Kleiderbaukastenkleids nach rosa p. (eine Größe kleiner und ohne Nahtzugabe entspricht jetzt der richtigen Größe - brav gearbeitet gemäß Maßtabelle hatte ich mit dem ersten Versuch im Dezember zunächst einen Sack produziert, was die Größe des Kleides zu meinen Körperformen anging). Jetzt isses super.





Das ist, aus Swafing-Sternenjersey genäht, das klassische Oberteil mit Ausschnitt 1 und Kapuze, den weiten Ärmeln in 3/4-Version und dem geraden Rock. Ich habe die breite Passe gewählt und vom Oberteil getrennt, aber mit dem Rockteil verbunden geschnitten. In die so entstandene hohe Taillennaht habe ich eine Paspel aus dem Kapuzenfutterjersey gesetzt: einfach einen sauber geschnittenen Streifen Jersey mitfassen und dann tropisch bügeln, ein bisschen ziehen: rollt sich von selber ein.

Das Kleid sitzt jetzt einwandfrei. Auf Abnäher hinten und am Busen kann tatsächlich verzichtet werden. Arbeitszeit samt Schnittabpasen unter 2 Stunden. Das war sicher nicht das letzte Kleid nach diesem Prinzip!